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Vor über 20 Jahren erhielt ich die Anfrage des Heye-Verlags (heute KVH), ob ich ein Cartoon-Puzzle für Erwachsene zeichnen könnte. Aufgewachsen in Bilderwelten zwischen Micky Mouse, Leonardo da Vinci und Fix und Foxi sagte ich begeistert zu, denn im Heye-Verlag gab es das „Who is who“ der satirischen Zeichenkunst: von Loriot über Tomi Ungerer bis hin zu meinem Hero, dem französischen Cartoonisten Jean Jacques Loup.

Das erste Puzzle war recht erfolgreich, das zweite noch besser und das dritte ein richtiger Renner. Es entwickelte sich eine never-ending-story bis auf den heutigen Tag, obwohl mein künstlerischer Zick-Zack-Weg durch alle Sparten der Gestaltung mich bald in andere Richtungen führte.
Was mir besonders am Heye-Verlag gefiel, war die seltene – oder selten gewordene – Mischung aus Geschäftstüchtigkeit und Menschlichkeit: Wenn ein Künstler mal keinen Erfolg hatte oder persönliche Sorgen, wurde er nicht nach kapitalistischem Prinzip: „Bringt nichts, also weg damit“ ausgemustert, sondern so lange über Wasser gehalten, bis er wieder Fuß gefasst hatte (gute Fußball-Trainer machen das auch so). Die digitale Revolution brachte natürlich auch den klassischen Spiele-Produktionen große Einbrüche, dennoch setzten sich bestimmte Klassiker durch ("Mensch ägere dich nicht" wird man wohl auch in hundert Jahren spielen) und so sind auch eine Reihe meiner früheren Puzzles scheinbar unverwüstlich.

www.kvh-verlag.de

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