Die Fotografien sind auf Keilrahmen gezogen wie Gemälde.
Das ist folgerichtig, denn Lutz Franz malt mit seiner Kamera. Seine Farbe ist das Licht. Wenn ich für ihn eine treffende Berufsbezeichnung erfinden sollte, dann würde ich auf sein Türschild schreiben:
(Michael Ryba in seiner Laudatio)
(Auszüge aus der Bildbetrachtung von Michael Ryba)
„Durch geheimnisvolle Kreisformen wird der Blick des Betrachters auf ein Fenster und damit in einen lichtblauen Himmel gelenkt. Bei der Ausstellung im Dom schaute ich - wie alle anderen - spontan nach oben, um das entsprechende Fenster im Dom zu finden: Vergeblich: Erst auf den zweiten Blick erschließt sich, dass es sich um eine Spiegelung des Himmels im Taufbecken des Doms handelt. Manchmal - so scheint es - muss man nicht nach oben schauen, sondern sich hinab beugen, um den Himmel zu sehen... „
„Ein dramatischer Kontrast von Licht und Schatten, das ewige Wechselspiel zwischen Dunkelheit und Licht... Monumentale Säulen werden zu Schachfiguren, Sinnbild auch unseren Lebens, das ohne die Reibung zwischen hell und dunkel, zwischen Freude und Trauer, Angst und Erlösung, Hoffnung und Verzweiflung, kein Leben wäre.... ...ohne Dunkelheit kein Licht.“
„Ein Kind schreitet aus der Dunkelheit ins Licht. Es hat keine Angst, ist unbefangen, arglos, voller Vertrauen. Es gibt Dinge, die der Fotograf nicht inszenieren kann, die Unbefangenheit des kleinen Kindes kann man nicht „stellen“. Der Künstler fühlt sie, sieht sie und handelt.“
„Monumentale Architektur, atemberaubende Perspektive und ein kleiner Mensch.
Eigentlich ein gigantisches Übergewicht von Steinen. Und doch ist durch die Kunst des Baumeisters ein erhabenes Bauwerk entstanden, in dem der Mensch winzig scheint. Lutz Franz sieht aber mehr als großartige Architektur. Er sieht die schöpferische Kraft, die dem Menschen verliehen worden ist. Und er sieht, dass ein kleiner Mensch einen sehr, sehr langen Schatten werfen kann.“
Zum ersten Mal wurde an der AfK Frteiburg der BOESNER-PREIS für den Fachbereich FREIES ZEICHNEN verliehen. Deutschlands renommiertester Großversand für Künstlerbedarf stiftete den Preis (Geldpreis, bewerbungskräftige Urkunde und ein Kunstbuch) für hervorragende Leistungen im FB Freies Zeichnen. In einer originellen Ansprache erläuterte der Geschäftsführer von Boesner-Freiburg, Frank Brauer, die Idee des Preises. Für mich und meine Kollegin Gabriela Stellino war es nicht einfach, unter der Vielzahl von zeichnerischen Talenten den Preisträger auszusuchen, dennoch gab es eine klare Priorität: Nicolas Bottemer. Nicolas ist nicht nur ein hervorragender Zeichner, sondern bringt das mit, was unter den Begabten den Künstler ausmacht: Die Leidenschaft zum Zeichnen.
In einer Kabarettreifen Rede ließ Kerstin Peters als Sprecherin ihrer Abschlussklasse die letzten drei Jahre Revue passieren und legte mit sichtlichem Vergnügen den Finger in alle Wunden der Unzulänglichkeiten unserer Schule. Kerstin Peters, die mit hervorragenden Abschlussnoten (auch im Zeichnen) glänzte, wurde mit tosendem Applaus für ihren humorvollen Auftritt belohnt.
Zum vierten Mal ist Michael Ryba Gast im Wallgraben-Theater, Freiburg. Parallel zu SIBYLLE BERGS Komödie „NUR NACHTS“ zeigt Ryba Bilder und Objekte, die sich satirisch/ernst – korrespondierend zur Thematik des Stücks – mit der Sehnsucht des Menschen nach Liebe, als erhoffte Erlösung von der Erbärmlichkeit des Seins, und der lähmenden Angst vor Veränderung auseinander setzen.
Zur Ausstellung erscheint das Büchlein “Du bist die Sonne! Ich bin die Butter.“ (An der Theaterkasse erhältlich) Michael Ryba ist seit vielen Jahren bekennender Wallgrabentheater-Fan: „Das Wallgrabentheater hat ein unnachahmliches Flair, das gespeist wird aus der mittelalterlichen Bausubstanz und der Leidenschaft und Genialität seiner Betreiber, Schauspieler und Regisseure. Es ist mir immer wieder eine Freude und eine Ehre hier auszustellen.“
Im Auftrag der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)
Kunstaktion in der Halle der NATURETEC:
Eine riesige Co2- Skulptur,
ein Pellet-Ofen und ein Auto werden mit Hilfe von Kindern und prominenten Messebesuchern in farbenfrohe Kunstwerke verwandelt,
die einen Bezug zu nachwachsenden Rohstoffen herstellen.
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